Review: Selfdevoured – Misanthropic Harmonies

Selfdevoured - Misanthropic Harmonies

Selfdevoured – Misanthropic Harmonies

Band: Selfdevoured
Album: Misanthropic Harmonies
Release: 13. August 2021
Format: 9-Track LP
Laufzeit: 34:20 Min.
Label: Independent
Genre: Death Metal

Nach der starken EP „Storm Of Wrath“ und etlichen Besetzungswechseln liegt mit „Misanthropic Harmonies“ nun das lang erwartete Debüt der Wuppertaler Deather SELFDEVOURED vor.

Erfreulicherweise hat sich an der Marschrichtung der Band wenig bis gar nichts geändert. Zelebriert wird immer noch Death Metal der alten Schule. Die auffälligsten Änderungen stellen die eindeutig verbesserte Gitarrenarbeit und ein ausgewogeneres Songwriting dar. So wurden die durchweg brachialen Nackenbrecher mit etlichen filigranen Passagen aufgelockert. Stücke wie das pfeilschnelle „Selfdevoured“ oder das toll arrangierte „Spawn Of Relapse“ machen auf jeden Fall tierischen Spaß und wissen mit jedem Durchlauf mehr zu überzeugen.

Weitere Anspieltipps sind der sehr abwechslungsreich ausgefallene Titeltrack, das psychedelisch angehauchte „Mortally Mutulated And Brutally Massacred“ und das in doomige Gefilde eintauchende „Acrimonious Existence“.

Produziert und abgemischt wurde „Misanthropic Harmonies“ im Raum4 Studio von Stefan Finger. Das gelungene Cover Artwork stammt aus der Feder von Marc Niederhagemann (ArtWars Mediadesign).

Fazit: Mit „Misanthropic Harmonies“ legen SELFDEVOURED ein sowohl starkes als auch sehr abwechslungsreiches Debüt hin. Fans alter DESULTORY oder SUFFOCATION sollten hier unbedingt mal ein Ohr riskieren. (ds)

Bewertung:
8,5 von 10 Punkten

Käuflich erwerben könnt ihr das Album als CD (inklusive Download-Link) auf der bandeigenen Facebook-Seite.


Tracklist: 01. Cranium // 02. Selfdevoured // 03. Spawn Of Relapse // 04. Misanthtropic Harmony // 05. Wolves Of Depression // 06. Transformation // 07. Mortally Mutulated And Brutally Massacred // 08. Stabwound // 09. Acrimonious Existence


Updated: 05. September 2021 — 11:05

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