Kategorie: Reviews

Review: Cidesphere – Dawn Of A New Epoch


Cidesphere - Dawn Of A New Epoch

Cidesphere – Dawn Of A New Epoch

Band: Cidesphere
Album: Dawn Of A New Epoch
Release: 13. November 2020
Format: 10-Track LP
Laufzeit: 41:36 Min.
Label: Testimony Records
Genre: Melodic Death Metal

Unglaubliche 18 Jahre sind seit dem letzten Release von CIDESPHERE vergangen. Nun liegt mit „Dawn Of A New Epoch“ endlich ein neues Album vor.

Und der melodiöse Death Metal von CIDESPHERE geht an sich auch verdammt gut ins Ohr. Egal ob man den vorpreschenden Opener „Reborn Into Extinction“ oder das ähnlich gelagerte „Sacred Patronage“ nimmt. Die fünf Jungs haben auf jeden Fall was auf dem Kasten. Ein wenig problematisch gestaltet sich vielleicht, dass die Songs sich insgesamt zu sehr ähneln. Lediglich die Hälfte des neuen Materials weiß sich so richtig hervorzuheben. Doch ist das Glas nun halb voll oder halb leer? Dies muss der Hörer selbstverständlich für sich selbst entscheiden. Ich tendiere jedenfalls eher zu halb voll, da so Stücke wie der starke Titeltrack oder das sehr melodiöse „March Of The Backstabbers“ so einige Kohlen wieder aus dem Feuer holen können. Und schlussendlich hat man mit „Hate Design“ dann auch noch eine richtige Granate im Gepäck, welche das ganze Potenzial der Türken aufblitzen lässt.

Fazit: Wer so Bands wie alte AT THE GATES oder HYPOCRISY zu seinen Favoriten zählt, sollte hier unbedingt mal ein Ohr riskieren. (ds)

Bewertung:
7,5 von 10 Punkten

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Tracklist: 01. Reborn Into Extinction // 02. Plague Of Greed // 03. Living Scars // 04. Sacred Patronage // 05. Sadist // 06. Dawn Of A New Epoch // 07. Death Is Only Ours // 08. March Of The Backstabbers // 09. Hate Design // 10. Sui Caedere


Review: Tuatha de Danann – The Tribes Of Witching Souls


Tuatha De Danann- The Tribes Of Witching Souls

Tuatha De Danann- The Tribes Of Witching Souls

Band: Tuatha de Danann
Album: The Tribes Of Witching Souls
Release: 13. November 2020
Format: 7-Track LP
Laufzeit: 31:32 Min.
Label: Trollzorn
Genre: Folk Metal

Fünf Jahre nach ihrem letzten Longplayer „Dawn Of A New Sun“ liegt mit „The Tribes Of Witching Souls“ nun endlich ein neues Album der brasilianischen Folk Metaller TUATHA DE DANANN vor.

Eröffnet vom fröhlich anmutenden Titeltrack entwickelt sich „The Tribes Of Witching Souls“ im weiteren Verlauf zu einer wahren kleinen Perle des Folk Metal. Dabei klingen die Brasilianer so frisch und authentisch wie eh und je, haben aber diesmal noch bessere Songs am Start. Stücke wie das sehr eingängige „Turn“ oder das leicht an ältere SKYCLAD erinnernde „Your Wall Shall Fall“ offenbaren jedenfalls die ganze Klasse dieser aufstrebenden Band, welche auf diesem hohen Niveau viele neue Freunde gewinnen sollte. Mit dem leicht verspielten, aber auch sehr untypischen „Conjura“ hat man dann sogar noch ein richtiges Ass im Ärmel, kommen die Stärken der Band hier doch am besten zum Vorschein.

Fazit: Wo manche Genre-Kollegen eher Dienst nach Vorschrift abliefern, überzeugen TUATHA DE DANANN mit frischen Ideen und noch mehr Gefühl für tolle Melodien. Da das Ganze auch noch sehr authentisch umgesetzt wird, darf man hier von einem echten Geheimtipp sprechen. (ds)

Bewertung:
8,5 von 10 Punkten

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Tracklist: 01. The Tribes Of Witching Souls // 02. Turn // 03. Warrior Queen // 04. Your Wall Shall Fall // 05. Conjura // 06. Outcry // 07. Tan Pinga Ra Tan


Review: Ecclesia – De Ecclesiæ Universalis


Ecclesia - De Ecclesiæ Universalis

Ecclesia – De Ecclesiæ Universalis

Band: Ecclesia
Album: De Ecclesiæ Universalis
Release: 13. November 2020
Format: 10-Track LP
Laufzeit: 46:41 Min.
Label: Aural Music
Genre: Doom Metal

Nach der EP „Witchfinding Metal Of Doom“ (2017) liegt mit „De Ecclesiæ Universalis“ nun der erste Longplayer der Doomster ECCLESIA vor.

Eingeleitet von einem stimmigen Intro wird mit dem großartigen Opener „Vatican III“ direkt mal ein fettes Ausrufezeichen gesetzt. Geniale Harmonien treffen auf treibende Rhythmen und erzeugen eine unglaublich dichte Atmosphäre. Mit dem darauf folgenden „Ecclesia Sathani“ wird das Tempo dann ein wenig herausgenommen, was der Band aber ebenfalls gut zu Gesicht steht. Besonders überzeugen hier die tollen Gesangslinien von Frontmann Frater Arnhwald. Da glücklicherweise auch das restliche Material nicht deutlich abfällt und mit „Antichristus“ und dem sehr eingängigen „Deus Vult“ sogar noch zwei richtige Ausnahmenummern vertreten sind, darf man von einem durchaus gelungenen Debüt der Franzosen sprechen.

Fazit: ECCLESIA schaffen es auf ihrem Erstwerk mit Leichtigkeit für bleibenden Eindruck zu sorgen. Wer auf atmosphärisch dichten Doom Metal mit toll herausgearbeiteten Melodien steht, kann hier blind zugreifen. Sehr stark! (ds)

Bewertung:
8,5 von 10 Punkten

Käuflich erwerben könnt ihr das Album als CD oder Vinyl bei Amazon*!


Tracklist: 01. Excommunicamus // 02. Vatican III // 03. Ecclesia Sathani // 04. Montségur // 05. Behold The Heretic Burning // 06. Antichristus // 07. Deus Vult // 08. God’s Trial // 09. Burn The Witch (Venom Cover) // 10. Ite Missa Est


Review: Thrudvangar – Vegvisir


Thrudvangar - Vegvisir

Thrudvangar – Vegvisir

Band: Thrudvangar
Album: Vegvisir
Release: 13. November 2020
Format: 11-Track LP
Laufzeit: 45:45 Min.
Label: Trollzorn Records
Genre: Viking Metal

Nach sieben langen Jahren Wartezeit stehen die Mannen von THRUDVANGAR endlich mit ihrem neuen Longplayer „Vegvisir“ in den Startlöchern.

Eingeleitet von einem kurzen Intro, wird schon beim gelungenen Opener „Wächter der Brücke“ klar, dass die Köthener sich wieder verstärkt an ihren Wurzeln orientieren. Mächtige Riffs und eingängige Melodien geben sich hier quasi die Klinke in die Hand. Stücke wie „Jörmungandr“ oder das mit tollen Gitarrenläufen gesegnete „Ran“ gehen jedenfalls verdammt gut ins Ohr und wissen mit einer stimmigen Atmosphäre aufzutrumpfen. Generell wirkt das ganze Album wie aus einem Guss und alles andere als konstruiert. Mit „Sturm Aus Eisen“ und dem grandiosen „Für Die Ewigkeit“ hat man dann noch zwei ganz heiße Eisen im Feuer, bevor mit den letzten beiden Stücken leider ein wenig der rote Faden verloren geht.

Produziert und abgemischt wurde „Vegvisir“ in den Emperial Sound Studios von Lars Rettkowitz, der unter anderem auch schon für FREEDOM CALL tätig war.

Fazit: Mal vom recht schwachen Ende abgesehen, liefern THRUDVANGAR auf „Vegvisir“ mehr als gut ab und werden damit ihrem Ruf als wichtigste deutsche Viking Metal Band gerecht. (ds)

Bewertung:
8 von 10 Punkten

Käuflich erwerben könnt ihr das Album als CD oder Vinyl bei Trollzorn Records!


Tracklist: 01. Vegvisir // 02. Wächter Der Brücke // 03. Jörmungandr // 04. Ran // 05. Hravnagud // 06. Fenrirs Brut // 07. Siegvaters Maid // 08. Sturm Aus Eisen // 09. Für Die Ewigkeit // 10. Fardrengir // 11. Alles Was bleibt


Review: Megaton Sword – Blood Hails Steel – Steel Hails Fire


Megaton Sword - Blood Hails Steel - Steel Hails Fire

Megaton Sword – Blood Hails Steel – Steel Hails Fire

Band: Megaton Sword
Album: Blood Hails Steel – Steel Hails Fire
Release: 13. November 2020
Format: 8-Track LP
Laufzeit: 41:26 Min.
Label: Dying Victims Productions
Genre: Epic Heavy Metal

Nach der sehr starken EP „Niralet“, welche letztes Jahr ebenfalls bei Dying Victims Productions erschien, liegt nun mit „Blood Hails Steel – Steel Hails Fire“ endlich der erste Longplayer der Schweizer MEGATON SWORD vor.

Beginnend mit dem starken Titeltrack ziehen MEGATON SWORD in den nächsten knapp 42 Minuten alle Register schwermetallischer Kunst. Stücke wie das sehr eingängige „Verene“ oder das pathetisch anmutende „In The Black Of Night“ machen jedenfalls verdammt viel richtig und kommen sehr frisch und unverbraucht rüber. Spätestens mit dem recht aggressiven „Wastrels“ sollte dann auch der letzte Skeptiker vollends überzeugt worden sein, dass mit den Schweizern zukünftig noch schwer zu rechnen ist. Mit der untypischen Halbballade „Crimson River “ beweisen MEGATON SWORD dann auch noch viel Gespür für gefühlvolle Klänge, fern von Kitsch und Kommerz.

Fazit: Mit „Blood Hails Steel – Steel Hails Fire“ sollten sich MEGATON SWORD mit Leichtigkeit in die Herzen vieler Metalheads spielen können. Wer auf guten alten Heavy Metal mit einer ordentlichen Breitseite an epischen Pathos abfährt, kann hier gar nichts falsch machen. Absoluter Geheimtipp! (ds)

Bewertung:
9 von 10 Punkten

Käuflich erwerben könnt ihr das Album als CD, Vinyl, MC und digitalen Download bei Amazon* oder unserem Partner Dying Victims Productions!


Tracklist: 01. Blood Hails Steel – Steel Hails Fire // 02.Verene // 03. In The Black Of Night // 04. General Bloodlust // 05. Wastrels // 06. Crimson River // 07. Songs Of Victory // 08. The Giver’s Embrace