Kategorie: Reviews

Review: Dormanth – Complete Downfall

Dormanth - Complete Downfall

Dormanth – Complete Downfall

Band: Dormanth
Album: Complete Downfall
Release: 15. Dezember 2020
Format: 11-Track LP
Laufzeit: 42:15 Min.
Label: Xtreem Music
Genre: Melodic Death Metal

Seit ihrer Comeback-EP „Voice Of The Soul… Under The Tears Of Sun“ liefern die Melo-Deather DORMANTH kontinuierlich hochklassige Veröffentlichungen ab. Mit Spannung durfte man also den vierten Longplayer „Complete Downfall“ erwarten.

Mit dem bärenstarken Opener „Dreamcatcher“ wird die Messlatte dann auch direkt mal ganz hoch angesetzt. Brachiale Urgewalten treffen auf intensive Melodiebögen und ergeben ein Gesamtpaket, welches den geneigten Hörer so schnell nicht mehr loslassen wird. Aber auch Stücke wie „Fire“, „Beyond The Gates“ oder das etwas gemäßigtere „Tragicomic Day“ bringen alle Zutaten mit, nach denen sich eigentlich jeder Melodic Death Metal Jünger die Hände reiben dürfte. Einziger wirklicher Ausfall ist das etwas zu bieder geratene „The Origin“, welches auch nach mehrmaligen Versuchen einfach nicht zünden möchte. Dies ist aber nicht weiter tragisch, da das restliche Material mehr als nur entschädigt. So haben die Spanier mit „Dark Times For The God’s Creation“ und dem doomigen Rausschmeißer „Bloody Scars“ noch zwei sehr hervorstechende Nummern im Gepäck.

Produziert wurde „Complete Downfall“ von Pedro J. Monge (Vhäldemar) in den Chromaticity Studios.

Fazit: Die Spanier beweisen auf „Complete Downfall“ einmal mehr ihr feines Gespür für tolle Melodien und brachiale Härte. Wem AMON AMARTH zu kommerziell und DARK TRANQUILLITY zu soft geworden sind, könnte in DORMANTH durchaus seinen neuen heiligen Gral finden. Daumen hoch! (ds)

Bewertung:
9 von 10 Punkten

Käuflich erwerben könnt ihr das Album als CD oder digitalen Download bei Bandcamp!


Tracklist: 01. Dreamcatcher // 02. Fire // 03. Tragicomic Day // 04. Beyond The Gates // 05. Odyssey In Time // 06. The Origin // 07. Dark Times For The God’s Creation // 08. -273° K // 09. Brainstorm // 10. Crystal Bone // 11. Bloody Scars


Review: Satan’s Fall – Final Day


Satan's Fall - Final Day

Satan’s Fall – Final Day

Band: Satan’s Fall
Album: Final Day
Release: 11. Dezember 2020
Format: 8-Track LP
Laufzeit: 36:06 Min.
Label: High Roller Records
Genre: Heavy/Speed Metal

Nach der Compilation „Past Off“, welche alle bisherigen Aufnahmen beinhaltet, liegt nun endlich auch das „Final Day“ betitelte Debüt der finnischen Heavy/Speed Metal Hoffnung SATAN’S FALL vor.

Beginnend mit dem sowohl geradlinigen als auch eingängigen Opener „Forever Blind“ wird in den nächsten gut 36 Minuten ein ganzes Arsenal an hochwertigen Kompositionen abgefeuert. Stücke wie das recht abwechslungsreiche „They Come Alive“ oder das mit treibenden Gitarren gesegnete „Retribution“ ziehen jedenfalls alle Register schwermetallischer Kunst. Dabei bewegt man sich irgendwo in der Schnittmenge alter ACCEPT und PRETTY MAIDS, ohne auch nur annähernd altbacken oder abkupfernd zu klingen. Da man mit „Juggernaut“ und „There Will Be Blood“ auch noch zwei potenzielle Hits am Start hat, zeigt der Daumen hier ganz steil nach oben.

Besondere Erwähnung verdient außerdem noch der atemberaubende Gesang von Frontmann Miika Kokko, dem niemals die Luft auszugehen scheint. Abgemischt und gemastert wurde das in Eigenregie aufgenommene Material von Mika Jussila in den Finnvox Studios. Textlich geht es laut Mitbegründer Tomi Mäenpää um „Sterblichkeit und Durchhaltevermögen trotz der Knüppel, die uns das Leben zwischen die Beine wirft.“

Fazit: SATAN’S FALL liefern mit „Final Day“ eine der ganz großen Überraschungen des schon bald scheidenden Jahres 2020 ab. Wer auf guten alten Heavy/Speed Metal abfährt, der trotzdem frisch und innovativ vorgetragen wird und darüber hinaus auch noch mit tollen Melodien zu begeistern weiß, wird hier bestens bedient. (ds)

Bewertung:
9,5 von 10 Punkten

Käuflich erwerben könnt ihr das Album als CD oder digitalen Download bei Amazon* oder unserem Partner High Roller Records!


Tracklist: 01. Forever Blind // 02. Madness (Finds A Way) // 03. They Come Alive // 04. Retribution // 05. Juggernaut // 06. There Will Be Blood // 07. The Flamekeeper // 08. Final Day


Review: Iron Savior – Skycrest


Iron Savior - Skycrest

Iron Savior – Skycrest

Band: Iron Savior
Album: Skycrest
Release: 04. Dezember 2020
Format: 12-Track LP
Laufzeit: 56:20 Min.
Label: AFM Records
Genre: Power Metal

Mit mittlerweile schon 12 Alben auf dem Buckel, dürfen sich die Hamburger IRON SAVIOR zurecht zu den Veteranen des melodischen Power Metal zählen. Der 13. Streich „Skycrest“ soll dies dann auch noch mal kräftig untermauern.

Eingeleitet vom kurzen aber stimmigen Intro „The Guardian“ geht es mit dem flotten Titeltrack auch direkt gut nach vorne los. Hier sticht besonders der knackige Refrain hervor, der öfter mal an die Anfangstage der Hamburger erinnert. In dieselbe Kerbe schlägt auch der folgende Track „Our Time Has Come“. Hier weiß besonders die tolle Gitarrenarbeit des Duos Piet Sielck/Joachim „Piesel“ Küstner zu überzeugen.

Der Auftakt ist also schon mal geglückt. Größere Ausfälle gibt es erfreulicherweise auch nicht zu verbuchen. Dafür aber noch so einige Lichtblicke. So zum Beispiel den eingängigen Stampfer „Souleater“, oder das mit tollen Melodiebögen gesegnete „There Can Be Only One“. Besondere Erwähnung verdient außerdem noch der eingängige Rausschmeißer „Ode To The Brave“, der auch den würdigen Schlusspunkt des Albums setzt.

Fazit: Schon nach dem ersten Durchlauf entpuppt sich „Skycrest“ als eine absolut runde Sache. Fans der Band dürften kaum enttäuscht werden. Alle anderen sollten zumindest mal ein Ohr riskieren. Definitiv eine der stärkeren Veröffentlichungen der Hanseaten. (ds)

Bewertung:
8,5 von 10 Punkten

Käuflich erwerben könnt ihr das Album als CD, Vinyl oder digitalen Download bei Amazon* oder unserem Partner AFM Records!


Tracklist: 01. The Guardian // 02. Skycrest // 03. Our Time Has Come // 04. Hellbreaker // 05. Souleater // 06. Welcome To The New World // 07. There Can Be Only One // 08. Silver Bullet // 09. Raise The Flag // 10. End Of The Rainbow // 11. Ease Your Pain // 12. Ode To The Brave


Review: Slaughterday – Ancient Death Triumph


Slaughterday - Ancient Death Triumph

Slaughterday – Ancient Death Triumph

Band: Slaughterday
Album: Ancient Death Triumph
Release: 27. November 2020
Format: 9-Track LP
Laufzeit: 40:51 Min.
Label: F.D.A. Records
Genre: Death Metal

Bereits mit zwei Alben konnten SLAUGHTERDAY aus Leer in der Vergangenheit auf sich aufmerksam machen. Mit „Ancient Death Triumph“ liegt nun der dritte Streich der Old School Death Metaller vor.

Eröffnet wird der Reigen mit einem kurzen aber knackigen Intro, bevor es mit dem Titeltrack direkt in die Vollen geht. Treibende Gitarren wie aus einem Mahlwerk, brachial gutturaler Gesang und immer wieder auflockernde Melodiebögen sind die Zutaten, die „Ancient Death Triumph“ ausmachen. Stücke wie das treibende „Discarnate Forces“ oder das fast schon doomige „Thumb Hang“ wissen jedenfalls auf ganzer Linie zu überzeugen und laden herrlich dazu ein, mal wieder ordentlich die Matte zu schwingen.

Aufgenommen und abgemischt wurde „Ancient Death Triumph“ im Soundforge Studio von Jörg Uken im Juni/Juli 2020. Das gelungene Cover Artwork stammt von Adam Burke (Nightjar Art).

Fazit: Freunde alter AUTOPSY, MASSACRE und Konsorten sollten hier unbedingt zugreifen. SLAUGHTERDAY verstehen nicht nur perfekt ihr Handwerk, sondern schreiben auch noch richtig gute Songs. Da das Ganze dazu noch frisch und authentisch daherkommt, fällt „Ancient Death Triumph“ definitiv in die Kategorie Pflichtkauf! (ds)

Bewertung:
9 von 10 Punkten

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Tracklist: 01. Decarnation // 02. Ancient Death Triumph // 03. Expulsed From Decay // 04. Impenitent Agony // 05. Spawn Of The Incubus // 06. Apocalyptic Dreams // 07. Malformed Assimilation // 08. Discarnate Forces // 09. Thumb Hang


Review: Eternal Champion – Ravening Iron


Eternal Champion - Ravening Iron

Eternal Champion – Ravening Iron

Band: Eternal Champion
Album: Ravening Iron
Release: 20. November 2020
Format: 8-Track LP
Laufzeit: 37:18 Min.
Label: No Remorse Records
Genre: Epic Heavy Metal

Vier Jahre nach ihrem Debüt „The Armor Of Ire“ liegt nun mit „Ravening Iron“ der langerwartete Nachfolger der Schwermetaller ETERNAL CHAMPION vor.

Eingeleitet vom eher schleppenden Opener „A Face In The Glare“ wird in den nächsten knapp 40 Minuten die ganze Palette schwermetallischer Kunst aufgefahren. Mal geht man dabei etwas flotter (Ravening Iron), mal auch etwas gediegener (Skullseeker) zur Sache. Gemeinsamer Nenner bleibt dabei stets der charismatische Gesang von Frontmann Jason Tarpe. Allerdings ist dieser so stark mit AutoTune unterlegt, dass man als Metalhead schon eine gewisse Toleranz aufbringen muss. Mich stört das nicht sonderlich, da es auf seltsame Weise einfach sehr gut zum Stil der Texaner passt. Mit dem nach vorne preschenden „Worms Of The Earth“, dem stimmigen Intro „The Godblade“ und dem fast schon doomigen „Banners Of Arhai“ geht es dann in die Zielgerade.

Fazit: Am saustarken Debüt der Texaner kommt „Ravening Iron“ leider nicht heran, kann unterm Strich aber trotzdem sehr zufrieden stimmen. (ds)

Bewertung:
8 von 10 Punkten

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Tracklist: 01. A Face In The Glare // 02. Ravening Iron // 03. Skullseeker // 04. War At The Edge Of The End // 05. Coward’s Keep // 06. Worms Of The Earth // 07. The Godblade // 08. Banners Of Arhai