Kategorie: Reviews

Review: Schizophrenia – Voices


Schizophrenia - Voices

Schizophrenia – Voices

Band: Schizophrenia
Album: Voices
Release: 31. Januar 2020
Format: 5-Track EP
Laufzeit: 19:57 Min.
Label: Independent
Genre: Death/Thrash Metal

Unter ihrem alten Namen HÄMMERHEAD konnten die Belgier SCHIZOPHRENIA schon mit zwei EPs auf sich aufmerksam machen. Nun liegt das erste Lebenszeichen unter neuem Gewand, in Form einer weiteren EP vor. Und die hat es wahrlich in sich, brennen die Belgier auf „Voices“ doch ein wahres Thrash/Death-Feuerwerk der ganz alten Schule ab. Fans älterer SEPULTURA, DEATH oder SODOM dürften kaum an dieser Band vorbeikommen. Songs wie der geniale Opener „Sructures Of Death“ oder das extrem brutale „Perpetual Perdition“ werden unglaublich kompromisslos vorgetragen und strotzen nur so vor Spielfreude und Tightness. Der erste richtige Longplayer lässt hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten. Denn hier ist extrem viel Potenzial vorhanden. (ds)

Bewertung:
9 von 10 Punkten

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Tracklist: 01. Structure Of Death // 02. Perpetual Perdition // 03. Mortal Sin // 04. Schizophrenia // 05. Beyond Reality


Review: Disparaître – Demo II


Disparaître - Demo II

Disparaître – Demo II

Band: Disparaître
Album: Demo II
Release: 27. Januar 2020
Format: 3-Track EP
Laufzeit: 19:34 Min.
Label: Naturmacht Productions
Genre: Black Metal

Schlicht „Demo II“ schimpft sich das zweite Lebenszeichen der Franzosen DISPARAÎTRE. Darauf geboten bekommt man eiskalten atmosphärischen Black Metal, der einen von der ersten Sekunde an zu fesseln vermag. Eingeleitet von einem Schneesturm in tiefer Nacht, schlägt der Opener „Hiver“ wie ein Blitz über den Zuhörer ein und zieht ihn sowohl mit hypnotischen als auch tieftraurigen Melodien in seinen Bann. Die beiden nachfolgenden Tracks „Plus La Nuit Est Sombre“ und „Un Lit De Neige“ können diese unglaublich dichte Atmosphäre nicht nur aufrechterhalten, sondern um noch weitere Facetten bereichern, so dass man von einem absolut gelungenen Release sprechen kann. Veröffentlicht wurde „Demo II“ als streng limitiertes (lediglich 100 Exemplare) A5-Digipack und kann für sehr kleines Geld bei Naturmacht Productions erworben werden. (ds)

Bewertung:
8,5 von 10 Punkten

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Tracklist: 01. Hiver // 02. Plus La Nuit Est Sombre // 03. Un Lit De Neige


Review: Ambush – Infidel


Ambush - Infidel

Ambush – Infidel

Band: Ambush
Album: Infidel
Release: 13. März 2020
Format: 10-Track LP
Laufzeit: 41:05 Min.
Label: High Roller Records
Genre: Heavy Metal

Im Fahrwasser von Bands wie SCREAMER, ENFORCER oder RAM sollte man unbedingt auch AMBUSH im Visier haben. Konnten die Schweden doch schon mit den zwei sehr überzeugenden Alben Firestorm (2014) und Desecrator (2015) auf sich aufmerksam machen.

Nun liegt mit „Infidel“ der dritte Streich vor und gibt mit dem flotten Titeltrack auch direkt die Marschrichtung vor, die den Zuhörer in der nächsten gut dreiviertel Stunde erwartet: Nämlich lupenreiner Heavy Metal mit Herz und Seele! Ein wenig fühlt man sich sogar an die großartigen SAXON erinnert. Ob dieses hohe Level gehalten werden kann? Ja, kann es! Egal ob man das rockige “ Yperite “ oder den Stampfer „Leave Them To Die“ nimmt. Hier passt einfach jede verdammte Note. Dabei schafft man sogar den schwierigen Spagat alten Göttern zu huldigen, aber trotzdem Eigenständig genug zu bleiben. So hätten Songs wie „The Demon Within“, „A Silent Killer“ oder das kultige „Iron Helm Of War“ zwar auch auf RIOTs Überflieger „Thundersteel“ vertreten sein können, leben aber trotzdem zum Großteil vom ureigenen Charme dieser jungen Band.

Fazit: Wer Bands wie SAXON, JUDAS PRIEST oder RIOT V zu seinen Favoriten zählt, sollte unbedingt auch „Infidel“ eine Chance geben. Ein wirklich großartiges Album! (ds)

Bewertung:
9,5 von 10 Punkten

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Tracklist: 01. Infidel // 02. Yperite // 03. Leave Them To Die // 04. Hellbiter // 05. The Summoning // 06. The Demon Within // 07. A Silent Killer // 08. Iron Helm Of War // 09. Heart Of Stone // 10. Lust For Blood


Review: Dead End Finland – Inter Vivos


Dead End Finland – Inter Vivos

Dead End Finland – Inter Vivos

Band: Dead End Finland
Album: Inter Vivos
Release: 24. Januar 2020
Format: 10-Track LP
Laufzeit: 40:38 Min.
Label: Inverse Records
Genre: Death Metal

Auf ihrem vierten Album „Inter Vivos“ präsentieren uns die Finnen DEAD END FINLAND einmal mehr ihren modernen und hochmelodischen Death Metal. Gutturales Growling wechselt sich regelmäßig mit cleanen Gesang ab. Vergleiche mit frühen SOILWORK drängen sich somit nahezu auf. Trotzdem klingt „Inter Vivos“ sehr eigenständig und fesselt den Zuhörer schon vom starken Opener „Deathbed“ an. Mit „Lifelong Tragedy“ hat man sogar einen richtigen Hit am Start. Achtung, akute Ohrwurmgefahr! Aber auch das restliche Material fällt nicht wirklich ab. Songs wie das atmosphärisch dichte „War Forevermore“ oder das sehr gefühlvolle „In Memoriam“ lassen den Hörer jedenfalls nicht so schnell wieder los. (ds)

Bewertung:
8,5 von 10 Punkten

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Tracklist: 01. Deathbed // 02. Closer To Extinction // 03. Lifelong Tragedy // 04. Tightrope // 05. Dark Horizon // 06. Dead Calm // 07. War Forevermore // 08. My Pain // 09. Born Hollow // 10. In Memoriam


Review: Midnight – Rebirth By Blasphemy


Midnight - Rebirth By Blasphemy

Midnight – Rebirth By Blasphemy

Band: Midnight
Album: Rebirth By Blasphemy
Release: 24. Januar 2020
Format: 10-Track LP
Laufzeit: 33:49 Min.
Label: Metal Blade Records
Genre: Speed Metal

Gewöhnlich lassen die Amis von MIDNIGHT nichts anbrennen. Und so gestaltet sich auch „Rebirth By Blasphemy“ als Garant für geschwärzten Speed Metal der Extraklasse.

Dabei fällt ein Großteil der Stücke diesmal besonders eingängig aus, was der Band evt. sogar neue Hörerkreise erschließen könnte. Da wären zum Beispiel der geniale Titeltrack, oder das treibende „Cursed Possessions“ zu nennen. Hier rockt und knarzt es im Gebälk, das Freunde von guten alten MOTÖRHEAD oder VENOM eigentlich Freudentränen weinen müssten. Aber auch Stücke wie das speedige „Raw Attack“ oder das rockige „You Can Drag Me Through Fire“ haben das Zeug richtig große Bandklassiker zu werden.

Fazit: Das beste Album seit dem bärenstarken Debüt “ Satanic Royalty“, was immerhin auch schon satte neun Jahre auf dem Buckel hat. (ds)

Bewertung:
9,5 von 10 Punkten

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Tracklist: 01. Fucking Speed And Darkness // 02. Rebirth By Blasphemy // 03. Escape The Grave // 04. Devil’s Excrement // 05. Rising Scum // 06. Warning From The Reaper // 07. Cursed Possessions // 08. Raw Attack // 09. The Sounds Of Hell // 10. You Can Drag Me Through Fire