Kategorie: Reviews

Review: Blackevil – Forever Baptised In Eternal Fire


Blackevil - Forever Baptised In Eternal Fire

Blackevil – Forever Baptised In Eternal Fire

Band: Blackevil
Album: Forever Baptised In Eternal Fire
Release: 25. September 2020
Format: 9-Track LP
Laufzeit: 45:48 Min.
Label: Dying Victims Productions
Genre: Blackened Speed/Thrash Metal

Konnten die Black Thrasher BLACKEVIL mit ihrem Debüt „The Ceremonial Fire“ schon durchaus gute Kritiken einheimsen, gilt es nun mit dem Nachfolger „Forever Baptised In Eternal Fire“ nachzulegen.

Nach einem kurzen Intro und dem infernalen Opener „Satan’s Crown“ wird auch sofort klar, dass der mit dem starken Debüt eingeschlagene Pfad hier konsequent fortgeschritten wird. Auch die folgenden Stücke „The Disciple“ und „Black Fire Tornado“ lassen nichts anbrennen und überzeugen nicht zuletzt mit tollen Melodiebögen. Insgesamt fällt auf, dass die Schwaben auf „Forever Baptised In Eternal Fire“ etwas weniger thrashig zur Sache gehen und sich des Öfteren auch mal in Speed Metal Gefilden wohlfühlen. Auch das restliche Material fällt erfreulicherweise kaum bis gar nicht ab. Besonders erwähnenswert wären da das technisch anspruchsvolle „The Final Book“ und der potenzielle Kultkracher „Pestkarren“. Mit dem abschließenden Epos „1943“ haben BLACKEVIL dann sogar noch ein ganz besonderes Sahnestück im Gepäck.

Fazit: BLACKEVIL bringen auf „Forever Baptised In Eternal Fire“ das Kunststück fertig, sich selbst treu zu bleiben und trotzdem nicht zu stagnieren. Folglich sollte das Album in keiner gut sortierten Blackened Speed/Thrash Metal Sammlung fehlen. (ds)

Bewertung:
9 von 10 Punkten

Käuflich erwerben könnt ihr das Album als CD oder Vinyl bei Amazon* und unserem Partner Dying Victims Productions!


Tracklist: 01. Come Forth // 02. Satan’s Crown // 03. The Disciple // 04. Black Fire Tornado // 05. Forever Baptised In Eternal Flames // 06. Lucifer’s Supremacy // 07. The Final Book // 08. Pestkarren // 09. 1943


Review: Evoke – Seeds Of Death


Evoke - Seeds Of Death

Evoke – Seeds Of Death

Band: Evoke
Album: Seeds Of Death
Release: 18. September 2020
Format: 7-Track LP
Laufzeit: 33:11 Min.
Label: Pulverised Records
Genre: Blackened Speed/Thrash Metal

Nach zwei Demos in 2016 liegt mit mit „Seeds Of Death“ nun das lang erwartete Debüt der Black Thrasher EVOKE vor.

Geboten bekommt man auf dem Erstling räudigen Blackened Speed/Thrash Metal, der ein wenig wie eine extreme Variante der kultigen VULTURE klingt. Songs wie der grandiose Opener „Deadly Revenge“ oder der starke Titeltrack machen folglich auch alles richtig und bieten genau die Kost, die der hungrige Speed Metal-Jünger so erwarten dürfte. Als weitere Anspieltipps möchte ich unbedingt die Songs „Leviathan’s Victory“ und „Demons Of War“ empfehlen. Gerade Letzterer zeigt sehr gut das große Potenzial der Norweger auf.

Aufgenommen und abgemischt wurde „Seeds Of Death“ in den Toproom Studios von Marco Brinkmann. Für das gelungene Cover Artwork zeichnen sich Hex Graphics verantwortlich.

Fazit: Auch wenn das Rad hier sicherlich nicht neu erfunden wurde, ist „Seeds Of Death“ doch ein ordentliches Debüt geworden. Auf jeden Fall darf man über den weiteren Werdegang von EVOKE sehr gespannt sein. (ds)

Bewertung:
7,5 von 10 Punkten

Käuflich erwerben könnt ihr das Album als CD oder Vinyl auf Amazon*!


Tracklist: 01. Deadly Revenge // 02. Seeds Of Death // 03. Souls Of The Night // 04. Leviathan’s Victory // 05. Wrathcurse // 06. Demons Of War // 07. Lords Of Destruction


Review: Theotoxin – Fragment : Erhabenheit


Theotoxin - Fragment : Erhabenheit

Theotoxin – Fragment : Erhabenheit

Band: Theotoxin
Album: Fragment : Erhabenheit
Release: 11. September 2020
Format: 7-Track LP
Laufzeit: 44:37 Min.
Label: Art Of Propaganda
Genre: Black Metal

In der Vergangenheit konnte man sich gut davon überzeugen, welch großartige Liveband THEOTOXIN doch sind. Mit ihrem dritten Release „Fragment : Erhabenheit“ wollen die Wiener diese Energie einmal mehr auch auf Tonträger festhalten.

Und dies gelingt schon mit dem Opener „Golden Tomb“ richtig gut. Treibende Gitarrenriffs treffen auf die gewohnt aggressiven Vocals von Frontmann Ragnar. Mal wird das Gaspedal richtig gut durchgetreten (Philosopher), mal lässt man es auch etwas gediegener angehen (Two Ancient Spirits). Mit dem würdigen Schlusspunkt „Sanatory Silence“ wird es dann sogar noch richtig pathetisch. Für mich definitiv der Höhepunkt dieses grundsoliden Albums.

Aufgenommen und abgemischt wurde „Fragment : Erhabenheit“ im Klangschmiede Studio E von Markus Stock und Norbert Leitner. Für das sehr gelungene Cover Artwork zeichnet sich Jose Gabriel Sabogal verantwortlich.

Fazit: THEOTOXIN beweisen auch mit ihrem dritten Album ein richtig gutes Gefühl für tolles Songwriting und atmosphärische Erhabenheit. Über weite Strecken macht „Fragment : Erhabenheit“ somit ordentlich Spaß. (ds)

Bewertung:
8 von 10 Punkten

Käuflich erwerben könnt ihr das Album als CD oder Vinyl auf Amazon*!


Tracklist: 01. Golden Tomb // 02. Obscure Divinations // 03. Prayer // 04. Through Hundreds Of Years // 05. Philosopher // 06. Two Ancient Spirits // 07. Sanatory Silence


Review: Körgull The Exterminator – Sharpen Your Spikes


Körgull The Exterminator - Sharpen Your Spikes

Körgull The Exterminator – Sharpen Your Spikes

Band: Körgull The Exterminator
Album: Sharpen Your Spikes
Release: 09. September 2020
Format: 11-Track LP
Laufzeit: 46:10 Min.
Label: Xtreem Music
Genre: Blackened Speed/Thrash Metal

Mit Ausnahme der EP „A Sang I Fetge“ (2018) hat man fünf lange Jahre nichts mehr von den spanischen Black-Thrashern KÖRGULL THE EXTERMINATOR gehört. Nun liegt mit „Sharpen Your Spikes“ endlich ein neues Langeisen vor.

Und dieses setzt kompromisslos den Weg fort, der auch schon auf den insgesamt vier Vorgängern eingeschlagen wurde. Sprich – es gibt so richtig satt auf die Fresse. Dabei vergessen die Spanier glücklicherweise nicht, ihre Songs mit tollen Melodiebögen und knackigen Rhythmen aufzulockern. Songs wie der wilde Opener „Prophecy Of Black Blood“ oder das zum Headbangen einladende „Inquisitor Generalis“ lassen dann auch keine Wünsche offen und erinnern öfter mal an die frühen HOLY MOSES. Mit dem kultigen Rausschmeißer „A Black Bird Is Always A Warning“ hat man sich das Beste dann sogar bis ganz zum Schluss aufgehoben.

Abgemischt und produziert wurde „Sharpen Your Spikes“ von Javi Félez in den Moontower Studios. Das kultige Cover Artwork stammt einmal mehr von Alastor Nihilosatan.

Fazit: KÖRGULL THE EXTERMINATOR lassen nichts anbrennen und spielen souverän ihren Stiefel runter. Was wünscht man sich eigentlich mehr? (ds)

Bewertung:
8,5 von 10 Punkten

Käuflich erwerben könnt ihr das Album zukünftig auf Bandcamp!


Tracklist: 01. Campanades A Morts (Intro) // 02. Prophecy Of Black Blood // 03. Inquisitor Generalis // 04. Sharpen Your Spikes // 05. Battle Ram // 06. The Black Goat Of The Woods // 07. Dawn Of The Extermination // 08. Firing Squad // 09. Follow The Flame // 10. Sword And Sorcery // 11. A Black Bird Is Always A Warning


Review: Elmsfire – Wings Of Reckoning


Elmsfire – Wings Of Reckoning

Elmsfire – Wings Of Reckoning

Band: Elmsfire
Album: Wings Of Reckoning
Release: 25. September 2020
Format: 14-Track LP
Laufzeit: 54:26 Min.
Label: Independent
Genre: Heavy Metal

Nach vier Jahren Wartezeit melden sich die Schwermetaller ELMSFIRE aus Düsseldorf endlich mit ihrem neuen Album „Wings Of Reckoning“ zurück.

Nach dem Ausstieg von Sänger Lukas und Drummer Paul konnte man mit Bobby (voc.) und Martin (dr.) glücklicherweise zwei neue Mitstreiter finden, um den Nachfolger von „Hour Of The Wolf“ (2016) einzuspielen. Eingeleitet von dem kurzen Intro „El Murcièlago De La Muerte“ geht es mit „Camazotz“ auch direkt in die Vollen. Und heilige Scheiße – ist das gut! ELMSFIRE klingen anno 2020 als hätten sie noch nie in einer anderen Besetzung gespielt. Tolle Melodiebögen treffen auf umwerfend charismatische Gesangslinien, welche den Hörer immer wieder in ihren Bann ziehen. Folglich erweist sich „Wings Of Reckoning“ im weiteren Verlauf als ein Album mit einer unglaublich hohen Hitdichte. Stücke wie das episch anmutende „Croghan“ oder das mit toller Hookline gesegnete „Leviathan“ setzen sich jedenfalls wahnsinnig schnell in den Gehörgängen fest und dürften jedes Melodic Metal-Herz höher schlagen lassen. Weitere Highlights sind das flotte „Maelstrom“, der Überflieger „Mouth Full Of Sand“ und das gefühlvoll vorgetragene „Rise From Tartarus“. Außerdem ist mit „Killer Of Giants“ noch eine sehr gelungene Coverversion von OZZY OSBOURNE vertreten.

Stilistisch könnte man ELMSFIRE durchaus in eine Schublade mit GRAVE DIGGER und RUNNING WILD packen, obwohl sie beiden Bands noch nicht mal im Ansatz ähneln. Dafür sind die Düsseldorfer auch viel zu eigenständig und klingen in erster Hinsicht einfach wie ELMSFIRE selbst. Und das darf man gerne als ganz großes Kompliment auffassen.

Fazit: Neben einer hohen Hitdichte überzeugt „Wings Of Reckoning“ vor allem mit viel Spielwitz und einem tollen Gespür für gutes Songwriting. Lückenfüller sucht man hier vergebens. Bleibt nur noch zu hoffen, dass dies auch ein gutes Label erkennt und ELMSFIRE schleunigst unter Vertrag nimmt. Diese Band hätte den Erfolg nämlich mehr als verdient. (ds)

Bewertung:
9 von 10 Punkten

Käuflich erwerben könnt ihr das Album zukünftig auf der bandeigenen Homepage! Weitere Infos findet ihr selbstverständlich auch auf Facebook!


Tracklist: 01. El Murcièlago De La Muerte // 02. Camazotz // 03. Croghan // 04. Maelstrom // 05. A Pirate’s Manifest // 06. Harlock // 07. Leviathan // 08. Killer Of Giants // 09. Drop Dead // 10. The Conjunction // 11. Rise From Tartarus // 12. Crionics // 13. Mouth Full Of Sand // 14. Phenomena