Kategorie: Reviews

Review: Sojourner – Premonitions


Sojourner - Premonitions
Sojourner – Premonitions


Veröffentlicht: 08. Mai 2020
Format: 8-Track LP (Napalm Records)
Laufzeit: 56:35 Min.
Genre: Epic/Atmospheric Black Metal

Nach den beiden sehr starken Alben „Empires Of Ash“ (2016) und „The Shadowed Road“ (2018) liegt mit „Premonitions“ nun das bereits dritte Album des internationalen Black Metal-Projekts SOJOURNER vor.

Der sehr atmosphärische Opener „The Monolith“ entführt den Hörer dann auch direkt in düstere Fantasiewelten, welche sich thematisch durch das ganze Album ziehen. Besonders angenehm fällt dabei der Wechselgesang zwischen Gitarristin Chloe Bray und Vokalist Emilio Crespo auf. Einzelne Songs hervorzuheben fällt – mit Ausnahme des epischen Meisterwerks „The Deluge“ – extrem schwer, da das Material eine konstant hohe Qualität aufweist und wohl am besten im Kollektiv funktioniert. Daher mag ich auch einfach nur empfehlen, das Album möglichst am Stück zu hören. Musikalisch bewegt man sich irgendwo in der Schnittmenge von Bands wie NOKTURNAL MORTUM, ELDAMAR oder den genialen AGALLOCH. Liebhaber dieser Bands sollten mit „Premonitions“ eigentlich sehr schnell warm werden.

Fazit: SOJOURNER gelingt es einmal mehr sich selbst zu übertreffen und präsentieren uns ihr bisher stärkstes Album. Hier stimmt einfach alles! (ds)

Trackliste:
01. The Monolith
02. Eulogy For The Lost
03. The Apocalyptic Theater
04. Talas
05. Fatal Frame
06. The Deluge
07. Atonement
08. The Event Horizon

Bewertung:
9 von 10 Punkten

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Review: Forgotten Tomb – Nihilistic Estrangement


Forgotten Tomb - Nihilistic Estrangement
Forgotten Tomb – Nihilistic Estrangement


Veröffentlicht: 08. Mai 2020
Format: 6-Track LP (Agonia Records)
Laufzeit: 40:40 Min.
Genre: Blackened Doom Metal

Gut drei Jahre ist es mittlerweile her, dass die Italiener FORGOTTEN TOMB mit „We Owe You Nothing“ von sich hören ließen. Nun liegt mit „Nihilistic Estrangement“ das neunte Album der Blackened Doom Metaller vor.

Der im Midtempo-Bereich angesiedelte Opener „Active Shooter“ weiß dann auch sofort mit seinen tollen Melodiebögen zu fesseln, bevor es mit dem nächsten Track „Iris‘ House Pt. I“ schon fast psychedelisch wird. Die beiden folgenden Stücke „Iris‘ House Pt. II“ und „Distrust³“ plätschern eher belanglos dahin und wirken auf mich ein wenig unmotiviert. Mit dem Titeltrack „Nihilistic Estrangement“ kann man das Ruder aber erfreulicherweise wieder herumreißen. Für mich der stärkste Song der Scheibe, der alle Trademarks der Band perfekt zu vereinen weiß. Das durchaus solide „RBMK“ setzt dann leider schon den viel zu frühen Schlusspunkt dieses Albums.

Fazit: „Nihilistic Estrangement“ ist ein grundsolides Album geworden, welches Fans der Band kaum enttäuschen dürfte. (ds)

Trackliste:
01. Active Shooter
02. Iris‘ House Pt. I
03. Iris‘ House Pt. II
04. Distrust³
05. Nihilistic Estrangement
06. RBMK

Bewertung:
7,5 von 10 Punkten

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Review: Palace – Reject The System


Palace – Reject The System
Palace – Reject The System


Veröffentlicht: 03. April 2020
Format: 10-Track LP (Massacre Records)
Laufzeit: 43:34 Min.
Genre: Heavy Metal

Schon seit 30 Jahren beglücken uns PALACE mit schnörkellosen aber hochwertigen Heavy Metal der alten Schule. Mit „Reject The System“ liegt nun das neueste Werk der Pfälzer vor.

Geboten bekommt man – wie nicht anders zu erwarten – kompromisslosen Teutonen-Stahl, der hier und da sogar mal an alte ACCEPT oder GRAVE DIGGER erinnert. Mit dem flotten Opener „Force Of Steel“ kann man dann auch direkt voll punkten, bevor mit dem grandiosen Stampfer „Soulseeker“ ein klein wenig vom Gas gegangen wird. Auffallend ist, dass die Songs allesamt recht einfach strukturiert sind, aber auch nach mehreren Durchläufen keinerlei Abnutzungserscheinungen zeigen. Mit „Hail To The Metal Lord“ hat man dann sogar noch ein kleines episches Sahnestück im Gepäck. Weitere Anspieltipps sind das geradlinige „The Faker“, das zum headbangen einladende „Legion Of Resistance“ und der Rausschmeisser „No One Break My Will“.

Fazit: Auch nach 30 Jahren haben es PALACE nicht verlernt, schlichte aber dennoch aufregende Songs zu schreiben. Bleibt nur zu hoffen, dass noch einige Alben folgen werden. Denn diese Band macht so richtig Spaß! (ds)

Trackliste:
01. Force Of Steel
02. Soulseeker
03. Final Call Of Destruction
04. The Faker
05. Hail To The Metal Lord
06. Bloodstained World
07. Valhalla Land
08. Legion Of Resistance
09. Wings Of Storm
10. No One Break My Will

Bewertung:
8,5 von 10 Punkten

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Review: Wolves Den – Miserere


Wolves Den - Miserere
Wolves Den – Miserere


Veröffentlicht: 24. April 2020
Format: 8-Track LP (Trollzorn Records)
Laufzeit: 44:01 Min.
Genre: Black Metal

Nach einem ersten Lebenszeichen in 2015 sind WOLVES DEN endlich mit ihrem Zweitwerk „Miserere“ am Start. Aber kann der atmosphärisch dichte Black Metal, der größtenteils mit deutschen Texten daher kommt, auch an das durchaus starke Debüt der Münchner anknüpfen?

Er kann! Schon beim gelungenen Opener ‚Tides Of Hate“ wird klar, dass die Band sich extrem weiterentwickeln konnte. Stücke wie das sehr atmosphärische „Pfad ins Dunkel“ oder das episch anmutende „Antaios“ können den ersten Eindruck dann auch wirkungsvoll bestätigen. Das absolute Highlight des Albums hat man sich aber für ganz zum Schluss aufgehoben. Vereint „Nameless Grave“ doch nahezu perfekt alle Stärken der Band und überzeugt nicht zuletzt mit seinen tollen Arrangements.

Fazit: Im Hause WOLVES DEN wurde nicht gekleckert, sondern richtig geklotzt. Folglich ist „Miserere“ ein mehr als würdiger Nachfolger des hochgelobten Debüts geworden. (ds)

Trackliste:
01. Tides Of Hate
02. Pfad Ins Dunkel
03. Der Frost In Mir
04. Nachtmahr
05. Häresie
06. Antaios
07. Melancholera
08. Nameless Grave

Bewertung:
8,5 von 10 Punkten

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Review: Warlust – Unearthing Shattered Philosophies


Warlust - Unearthing Shattered Philosophies
Warlust – Unearthing Shattered Philosophies


Veröffentlicht: 24. April 2020
Format: 8-Track LP (Dying Victims Productions)
Laufzeit: 44:51 Min.
Genre: Black/Thrash Metal

Nach dem bärenstarken Debüt „Morbid Execution“ aus dem Jahr 2017, liegt mit „Unearthing Shattered Philosophies“ nun das ersehnte Zweitwerk der Black-Thrasher WARLUST vor.

Eingeleitet von einem atmosphärischen Intro geht es mit „The Burning Eyes of Satan“ auch direkt in die Vollen. Konsequent wird der Faden des Debüts wieder aufgenommen und weiter gesponnen. Stücke wie das kultige „Wolvewhore“ oder das rotzige „I Spit on Your Grave“ bringen die Nackenmuskulator fast zum bersten und dürften Freunden von DESTRÖYER 666 oder DESASTER ein satanisches Grinsen ins Gesicht zaubern. Mit „To Fall Apart“ hat man dann noch ein episches Meisterwerk in der Hinterhand, das sich keineswegs vor denen oben genannter Genre-Größen verstecken braucht.

Fazit: WARLUST können die hohe Qualität ihres starken Debüts nicht nur bestätigen, sondern überzeugen darüber hinaus mit einer wahnsinnigen Spielfreude, welche die Band in höhere Ligen katapultieren dürfte. Gut gemacht! (ds)

Trackliste:
01. Death Created Time
02. The Burning Eyes Of Satan
03. Wolvewhore
04. In The Shadow Of The Alchemyst
05. My Final Sacrifice
06. I Spit On Your Grave
07. Primal & Divine
08. To Fall Apart

Bewertung:
8,5 von 10 Punkten

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