Kategorie: Interviews

Pestreiter – Das Böse in den menschlichen Abgründen

Schon seit 2007 beackern PESTREITER aus Hagen mit ihrem brachialen Black Metal die Bühnen dieser Welt und ließen zudem 2013 mit ihrem Debütalbum „Todesweihe“ aufhorchen. Im letzten Jahr konnte man sogar mit dem durchaus gelungenen Videoclip zu „Legion Tod“ auftrumpfen. Frontmann G. (Voc./Git.) stellt sich freundlicherweise den Fragen von Route666.

Pestreiter

Einen Videoclip ohne aktuelles Album zu produzieren, erscheint eher ungewöhnlich. Wie kam es überhaupt dazu?
Eigentlich war es eine spontane Idee zu dem Song ein Video zu produzieren. Wir hatten den Proberaum gewechselt und nach der kleinen Serie von Gigs arbeiteten wir an neuen Songs. Als „Legion Tod“ dann geschrieben war, nahmen wir ihn bei uns auf und als wir dann beim Feinschliff waren und kollektiv auf allen Wiedergabegeräten gegen gehört hatten, kam die Idee dazu ein Video rauszuhauen. Zumal wir 2017 haben und ein Tonträger heutzutage nicht mehr ausreicht, um als Band wahrgenommen zu werden. Der Song, wie auch das Video, ist Teil einer EP, die leider noch auf sich warten lässt. Da werde ich später noch genauer. Aber sie wird kommen!!! Diese EP ist bzw. soll der Übergang von „Todesweihe“ zu was Neuem sein und soll auch unsere neuen Mitglieder vorstellen, die sozusagen mit der „Todesweihe“ nichts zu tun hatten. (mehr …)

MadBrain – Relaxte Aufnahmen ohne Zeitdruck

Schon seit 2003 veredeln uns die Death-Thrasher MadBrain aus Wuppertal mit brachialen Old School Sound der Extraklasse die Gehörgänge. Nach zwei Demos (2006 und 2007) und der EP „Fail Resist“ (2010) erfolgte nun die Veröffentlichung des ersten Longplayers „Retribution“. Es gibt also einiges zu erzählen, was Bassist Stephan freundlicherweise übernimmt.

MadBrain

Stephan, erstmal ein großes Dankeschön, dass du dir die Zeit nimmst. Du bist ja erst recht kurz (Mai 2016) in der Band. Wie kam der Kontakt zustande?
Also, die Jungs von MadBrain kennen wir schon etwas länger. Auf dem letzten RockHard-Festival hat Stefan (git.) den Lappen (dr.) einfach angehauen, ob er wohl mal da trommeln wolle. Joar, mal anhören und vorbeikommen. Lappen sagte dann noch „Ihr braucht ja noch nen Basser. Frag den Stephan mal, der sitzt da.“ Gesagt, getan – 2-3 Wochen nach dem RockHard-Festival saßen wir dann bei den Jungs im Proberaum. (mehr …)

Regicide – 30 Leute und mehr bei den Proben waren keine Seltenheit

Kaum eine Band aus dem Underground wurde so sehr vom Pech verfolgt wie die lokalen Speed Metal-Heroes REGICIDE aus Wuppertal. Zwei tragische Todesfälle langjähriger Bandmitglieder (Schwanz und Fitti R.I.P.) stellte die Band mehr als einmal vor die Zerreißprobe, was nach zusätzlichen Problemen rund um den Release des zweiten Longplayers „Underground“ auch schlußendlich zur Auflösung führte. Um so erfreuter war die nach wie vor riesige Fanbase, als man 2015 überraschend die Reunion verkündete. Paul „Power“ Dahlmann, Frontmann der Wuppertaler Kult-Metaller steht Route666 Rede und Antwort.

Regicide - 30 Leute und mehr bei den Proben waren keine Seltenheit

Paul, wie kam es zur plötzlichen Reunion, nach fast zwei Jahrzehnten Abstinenz?
Contradiction luden Rob und mich ein, beim Underground-Festival am „Langen Tisch 2014“ zwei Regicide-Songs mit der Band gemeinsam zu spielen. Das hatte sich schnell rumgesprochen und eine Menge Leute freuten sich auf diesen Miniauftritt. Die Reaktionen des Publikums veranlassten Rob und mich, über ein ganzes Konzert nachzudenken. (mehr …)