Kategorie: Interviews

Elmsfire – Wie ein zu hart aufgepumpter Basketball


Schon seit 17 Jahren machen ELMSFIRE aus Düsseldorf mit außergewöhnlich starken Veröffentlichungen von sich reden. So auch mit ihrem neuesten Streich „Wings Of Reckoning“. Grund genug, die Gitarristen Doro und Germano mit ein paar Fragen zu löchern.

Erstmal herzlichen Dank, dass ihr euch die Zeit für dieses Interview genommen habt. Der Release von „Wings Of Reckoning“ steht unmittelbar bevor. Kribbelt es schon?
Doro: Sehr gerne! Wir freuen uns total, dass wir Deine Fragen beantworten dürfen. Und ja, es kribbelt schon, aber wir nehmen es, glaube ich, relativ gechillt. Für uns schließt sich mit dem Release ein Kreis. Immerhin haben wir vor vier Jahren begonnen, an unserem neuen Material zu arbeiten und sind wahnsinnig stolz, dass wir diese Arbeit zu einem so guten Abschluss bringen konnten. Es war ja absolut nicht abzusehen, wie sich das Endergebnis von „Wings Of Reckoning“ gestalten würde. (mehr …)

Kadaverficker – Neutral chaotisch wie immer


Schon seit 27 Jahren halten die Dortmunder KADAVERFICKER die Fahne des Extreme Metals ganz weit hoch. Mit „Kaos Nekros Kosmos“ konnte man jüngst das vierte und bisher stärkste Studioalbum präsentieren. Anlass genug mal ein wenig näher bei Frontmann Goreminister nachzufragen.

Kadaverficker Bandpicture 1

Im Vergleich zum Vorgänger ist „Kaos Nekros Kosmos“ sehr viel abwechslungsreicher ausgefallen und verlässt des Öftern mal die Grindcore-Gefilde. Hat sich das einfach so ergeben, oder steckt da eine besondere Absicht hinter?
Nein, keine Absicht. Kadaverficker war schon immer eine Band die gerne mit vielen Stilen experimentiert hat und das nicht erst seit „Kaos Nekros Kosmos“. Nichts ist schlimmer als sich auf ein Genre festzulegen. Da hat man dann drei Grindcore-Alben gemacht und dann? Wiederholt man die Scheiße von vorne? Ne, ne, das ist nicht unser Ding. Aber ich gebe Dir recht, wenn du sagst, dass „Kaos Nekros Kosmos“ das bisher abwechslungsreichste Album geworden ist. (mehr …)

Pestreiter – Das Böse in den menschlichen Abgründen


Schon seit 2007 beackern PESTREITER aus Hagen mit ihrem brachialen Black Metal die Bühnen dieser Welt und ließen zudem 2013 mit ihrem Debütalbum „Todesweihe“ aufhorchen. Im letzten Jahr konnte man sogar mit dem durchaus gelungenen Videoclip zu „Legion Tod“ auftrumpfen. Frontmann G. (Voc./Git.) stellt sich freundlicherweise den Fragen von Route 666.

Einen Videoclip ohne aktuelles Album zu produzieren, erscheint eher ungewöhnlich. Wie kam es überhaupt dazu?
Eigentlich war es eine spontane Idee zu dem Song ein Video zu produzieren. Wir hatten den Proberaum gewechselt und nach der kleinen Serie von Gigs arbeiteten wir an neuen Songs. Als „Legion Tod“ dann geschrieben war, nahmen wir ihn bei uns auf und als wir dann beim Feinschliff waren und kollektiv auf allen Wiedergabegeräten gegen gehört hatten, kam die Idee dazu ein Video rauszuhauen. Zumal wir 2017 haben und ein Tonträger heutzutage nicht mehr ausreicht, um als Band wahrgenommen zu werden. Der Song, wie auch das Video, ist Teil einer EP, die leider noch auf sich warten lässt. Da werde ich später noch genauer. Aber sie wird kommen!!! Diese EP ist bzw. soll der Übergang von „Todesweihe“ zu was Neuem sein und soll auch unsere neuen Mitglieder vorstellen, die sozusagen mit der „Todesweihe“ nichts zu tun hatten. (mehr …)

MadBrain – Relaxte Aufnahmen ohne Zeitdruck


Schon seit 2003 veredeln uns die Death-Thrasher MADBRAIN aus Wuppertal mit brachialen Old School Sound der Extraklasse die Gehörgänge. Nach zwei Demos (2006 und 2007) und der EP „Fail Resist“ (2010) erfolgte nun die Veröffentlichung des ersten Longplayers „Retribution“. Es gibt also einiges zu erzählen, was Bassist Stephan freundlicherweise übernimmt.

MadBrain

Stephan, erstmal ein großes Dankeschön, dass du dir die Zeit nimmst. Du bist ja erst recht kurz (Mai 2016) in der Band. Wie kam der Kontakt zustande?
Also, die Jungs von MADBRAIN kennen wir schon etwas länger. Auf dem letzten RockHard-Festival hat Stefan (git.) den Lappen (dr.) einfach angehauen, ob er wohl mal da trommeln wolle. Joar, mal anhören und vorbeikommen. Lappen sagte dann noch „Ihr braucht ja noch nen Basser. Frag den Stephan mal, der sitzt da.“ Gesagt, getan – 2-3 Wochen nach dem RockHard-Festival saßen wir dann bei den Jungs im Proberaum. (mehr …)

Regicide – 30 Leute und mehr bei den Proben waren keine Seltenheit


Kaum eine Band aus dem Underground wurde so sehr vom Pech verfolgt wie die lokalen Speed Metal-Heroes REGICIDE aus Wuppertal. Zwei tragische Todesfälle langjähriger Bandmitglieder (Schwanz und Fitti R.I.P.) stellte die Band mehr als einmal vor die Zerreißprobe, was nach zusätzlichen Problemen rund um den Release des zweiten Longplayers „Underground“ auch schlußendlich zur Auflösung führte. Um so erfreuter war die nach wie vor riesige Fanbase, als man 2015 überraschend die Reunion verkündete. Paul „Power“ Dahlmann, Frontmann der Wuppertaler Kult-Metaller steht Route 666 Rede und Antwort.

Regicide - 30 Leute und mehr bei den Proben waren keine Seltenheit

Paul, wie kam es zur plötzlichen Reunion, nach fast zwei Jahrzehnten Abstinenz?
CONTRADICTION luden Rob und mich ein, beim Underground-Festival am „Langen Tisch 2014“ zwei Regicide-Songs mit der Band gemeinsam zu spielen. Das hatte sich schnell rumgesprochen und eine Menge Leute freuten sich auf diesen Miniauftritt. Die Reaktionen des Publikums veranlassten Rob und mich, über ein ganzes Konzert nachzudenken. (mehr …)